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Übersicht

Kunststoffe in drei Dimensionen

Neuer 3D-Drucker für die Lehrwerkstätte.

Die Hirschmann Automotive Lehrlinge sind technisch auf dem neuesten Stand. Um Trends frühzeitig zu erkennen sind oftmals Hilfsmittel notwendig. So investierte die Lehrlingsabteilung heuer neben Roboterlady Pepper auch in einen neuen 3D-Drucker. Die Neuanschaffung FlashForge Guider II S ist aktuell in der Testphase und soll lehrberufsübergreifend zum Einsatz kommen. Bisher wurden diverse Türschließer, Bänder und Werkzeugumbau-Boards realisiert. „Es ist nicht immer möglich komplexe Einzelteile zu fertigen. Hier kommt unser neuer Drucker ins Spiel“, erklärt Michael Stadelwieser, Ausbilder in der Lehrlingsabteilung (Bereich CNC). Gezeichnet werden die Teile im TopSolid 7. Anschließend im FlashPrint mit Informationen wie Fülldichte, Material und Glättegrad angereichert.

Eine Technologie der Zukunft
„Aktuell drucken wir mit PLA (Polylactide), TPU (Thermoplastisches Polyurethan) und ABS (Acrylnitril-Butadien-Styrol-Copolymer)“, führt Michael Stadelwieser weiter aus. Auch biegsame Objekte können damit hergestellt werden. Die Dauer einer solchen Herstellung ist ganz unterschiedlich. Das Gerät erreicht eine Geschwindigkeit zwischen 30 und 150 mm/s. Einfache Teile, wie Pfeifen oder Steckdosen werden durch die 0,4mm-Düsen in ein bis zwei Stunden gedruckt. Komplexere Stücke werden teilweise in über zehn Stunden produziert. Betreut wird das Gerät von Lehrling Tobias Böhm (2. Lehrjahr). „Das ist eine Technologie der Zukunft“, meint Lehrausbildungsleiter Reinhard Prasch. Mit dem 3D-Drucker eröffnen sich zahlreiche Möglichkeiten, die die tägliche Arbeit erleichtern und Einzelteile auf billigeren und schnelleren Weg zu fertigen. „Aktuell versuchen wir uns am Gerät mit verschiedensten alltäglichen Bauteilen um die Technik besser kennen zu lernen. Zukünftig, sehen wir hier natürlich auch Produkte, welche für unseren Sondermaschinenbau, Entwicklung und andere Bereiche benötigt werden.“