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Lehrberufe für die Zukunft wappnen

Innovativ, flexibel und smart – auch die Vorarlberger Industrie ist stets im Wandel. Kürzlich fand bei Hirschmann Automotive in Rankweil die Initiative „Lehre 4.0 – Vorarlberger Lehre“ statt. Ein Austausch zwischen 27 Lehrlingen, Ausbildern und Betreuern aus verschiedenen Firmen, die sich mit Vor- und Nachteile der Digitalisierung auseinander gesetzt haben. An vorderster Front Unternehmensberater Egbert Amann-Ölz. Dieser Erfahrungsaustausch soll als Basis dienen, die Lehre der Zukunft im eigenen Betrieb schrittweise einzuführen und umzusetzen. Wichtig sei es Synergien zu nutzen und überbetriebliche Zusammenarbeit zu fördern sowie Lehrlingen eine Bühne geben, sie gestalten lassen und auf Augenhöhe zu begegnen.

Lehrlingsausbildungsleiter Reinhard Prasch (Hirschmann Automotive) erkennt die Bedeutung dieser Zusammenkunft: „Nur miteinander schaffen wir es den Markt zu vergrößern!“ Nach mehreren Workshops rund um die Digitalisierung und Automatisierung wurden die Teilnehmer zum Betriebsrundgang mit Schwerpunkt der Lehrwerkstatt geladen. Markus Ganahl (COO Hirschmann Automotive) ist „großgeworden mit der Digitalisierung“ und sieht die Industrie 4.0 auch als wesentlicher Teil der Zukunft. „Beim ersten Schritt reden wir von einer ‚Smart Factory‘“, erklärt Ganahl. „Wir denken natürlich auch an die Digitalisierung in den administrativen Bereichen.“ Dabei sei es fundamental wertschöpfende Prozesse ins Auge zu fassen. Wenn erst einmal die Vernetzung zwischen Mensch und Maschine funktioniert, können „Smart Products“ effizienter und produktiver hergestellt werden. Dabei sind bei Hirschmann Automotive bereits Maßnahmen getroffen worden. Der Lehrberuf des Prozesstechnikers wurde neu geschaffen und die Anzahl der Elektrotechnikerlehrlinge zum Vorjahr verdoppelt.