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Übersicht

Produktionsprozesse praxisnah simulieren

Neun neue MPS-Stationen für die Lehrwerkstatt.

Die Lehrlinge der Elektrotechnik und Maschinenbautechnik dürfen sich über eine neue Anschaffung freuen: Ende 2018 wurde in neun MPS-Stationen (Modulares Produktions-System) investiert. „Diese Stationen simulieren einen kompletten Produktionsablauf“, erklärt leitender Lehrausbilder Gregor Gspurning. „Vom ein- und auslagern über die Bearbeitung bis zum Verpacken.“ Es handelt sich um ein Projekt für das vierte Lehrjahr Elektrotechnik sowie Maschinenbautechnik. Die Stationen sind modular zueinander aufbaubar. Betreut wird das Projekt von Matthias Rojko, Fabio Madlener und Aybars Yalcin. Sie sind auch verantwortlich, dass das System nach dem neuesten Stand der Technik aufgebaut und programmiert wird. Bisher haben die Lehrlinge rund 700 Arbeitsstunden in die Planung investiert. Dazu gehörte auch sicherheitstechnisch das Performance-Level anhand der Maschinenrichtlinien zu bestimmen.

Fehleranalyse rascher durchführen
Nach der Installation wird die Inbetriebnahme anvisiert. Die Lehrlinge lernen neben einem funktionierenden Elektroschaltplan auch praktische Hintergründe eines Pneumatikplans und das aktive Programmieren. Die MPS-Stationen sind aufgeteilt in: Verteilen, Bearbeiten, Messen, Trennen, Pick&Place, Handhaben, Lagern, Sortieren und Verpacken. „Ziel ist es mit dem MPS Fehleranalysen durchzuführen um somit künftig bei richtigen Produktionsabläufen rascher reagieren zu können“, meint Gregor Gspurning abschließend.
Die Gerätschaften können später auch für Chancentage, Schnupperlehrlinge, Weiterbildung oder Übungen für die Lehrberufe Elektrotechnik, Maschinenbautechnik oder Prozesstechnik verwendet werden.